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Foto © Wolfgang Pehlemann - der “neue” Wiesbadener Hauptbahnhof. Zu Kaiser-Zeiten (1906) ersetzte er ob zunehmenden Verkehrsaufkommens und ansteigender Zahlen bei den Kur- und Reisegästen) drei alte, noch weiter zur ursprünglichen Innenstadt von Wiesbaden gelegene Bahnhöfe. Mit dieser Randlage um 1906 ging die Ausbildung von Ring-Straßen und zugleich die Ausdehnung der Stadt einher. Wiesbaden war damals schon recht mondän, heute würden wir sagen, Hochkonjunktur beim Kurbetrieb. Hochherrschaftliche Adelige kamen mit dem Kaiser nach Wiesbaden, weshalb es auch einen sogenannten Kaiser-Bahnsteig gab, um solchen Gästen gerecht zu werden. Die Stadtentwicklung und -ausdehnung brachte es mit sich, dass der klassische Wiesbadener Kopfbahnhof heute recht stadtnah zu liegen scheint - nicht gerade zur Freude all derer die den Ausbau des Bahnwesens für eine ICE-Anbindung der Landeshauptstadt Wiesbaden zu rechtfertigen und zu finanzieren hatten.
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