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Foto © Wolfgang Pehlemann - die Russisch-Orthodoxe Kirche auf dem Neroberg, sogen. Griechische Kapelle. Die in der Wiesbadener Bevölkerung als “Griechischen Kapelle” bezeichnete Kirche, welche gar keine griechische ist, gehört der russisch-orthodoxen Kirche mit einer in Wiesbaden heimischen Glaubensgemeinde. Für die gerade erst aufwändig restaurierte, wunderschöne Kirche sei allen Geldgebern, Sponsoren und Förderern ebenso Dank wie allen Mitarbeitenden, die viel Fleiß und Mühen investierten. Einen Blick in die zum Verlieben schöne Kirche kann man durch die Tür beim Haupteingang auf der anderen Seite der Kirche werfen. Die Existenz der Kirche geht zurück auf eine innere Verpflichtung, die Herzog Adolf von Nassau in sich verspürte, nachdem seine junge Frau, Fürstin Elisabeth (Nichte des russischen Zaren Nikolaus I.) im Kindbett zusammen mit dem geborenen Kinde verstarb. Der Herzog von Nassau fühlte sich darob zusammen mit dem Zaren verpflichtet im Angedenkan an Frau und Kind die russisch-orthodoxe Kirche durch den nassauischen Baumeister Philipp Hoffmann errichten zulassen, wozu dieser sich selbst für die Gestaltung einer solchen Kirche nach Russland begab und anschließend die russisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Elisabeth bis 1855 fertig stellte. In dem als Grabkirche geschaffenen Bauwerk wurden anschließend die beiden Särge von Mutter und Kind beigesetzt.
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