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Foto © Wolfgang Pehlemann Wiesbaden - “von nischt kommt nischt”, ohne Wasservorrat und ohne Wasserdruck wird das nichts in Bad und Küche. Also kam nach der Zeit der Brunnen mit dem Pumpenschwengel der Wasserturm und die Wasserversorgung...
So gehört der Klinkermauerwerks-Wasserturm in Wiesbaden-Biebrich nicht nur bei den Zeichen der Zeit dazu, sondern auch zu den Wahrzeichen des einstig selbständigen Biebrich. In der Nähe des 1897 errichteten und über 50 Meter hohen Turms befinden sich vier unterirdische “Wasserbunker”, die dem Vorratszweck dienten. Während der Turm 1922 seine Zweckbestimmung verlor (Übernahme der Wasserversorgung durch die Wiesbadener Wasserwerke), blieben die unterirdischen Wasserkammern rund 70 Jahre länger in Betrieb.
Heute ist nur noch eine Nutzungsfrage zum Turm geblieben, der die ersten 25 Jahre auch für Besucher als Aussichtsturm über eine Stahltreppe begehbar war. Zu einem einheitlichen Nutzungskonzept konnten sich Stadtväter und Stadtparlament bis heute nicht einigen, vermutlich weil jede Nutzungsform mehr Geld kostet, als eine solche Geld einbringen könnte...
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